Babys in Bewegung – mit allen Sinnen

Heute startete ein neuer Durchgang mit drei- bis sechs Monate jungen Babys. Ganz schön aufregend war diese neue Erfahrung für die Kleinen in fremder Umgebung mit fremden Erwachsenen und anderen Kindern. Von Mal zu Mal wird es sich immer wohler und vertrauter anfühlen in unserem schönen Bewegungsraum. Ich freue mich, Euch wertvoll genutzte Zeit zu schenken.

Über das Wunder Kindergebärden – wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe

In meinen Kindergebärdenkursen bitte ich die Eltern immer um Geduld. Es kann mehrere Monate dauern bis ein Kind beginnt, erste Kindergebärden zu zeigen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: Nina, 16 Monate alt, ist erst seit ca. 13 Wochen bei uns, kam zum ersten Mal während der Eingewöhnung mit Kindergebärden in Berührung und gebärdet ganz von sich aus schon mindestens 7 Kindergebärden! Die Fotos sind nicht gestellt, ich habe sie aufwendig aus Videosequenzen herausgeschnitten, die im Betreuungsalltag entstanden sind. Nina ist das erste Kind, welches in der ersten Betreuungswoche die Kindergebärde für Feuerwehr/tatütata benutzte! Auch die Kindergebärde für Taxi ist gar nicht so einfach! Logisch, wenn der Papi Feuerwehrmann und Taxifahrer zugleich ist:) So kann mir Nina schon ganz viele Dinge erzählen ganz ohne Worte – das ist wie ein kleines Wunder!

Wo? (Wo sind die Vögel bei Regen am Vogelhaus?)

Vögel (Nina benutzt die Gebärde für alles, was fliegt, auch Schmetterlinge)

Taxi (Papa fährt Taxi)

Schlafen (Nina sieht, dass Lilly in der Leseecke schläft)

Hände waschen (ich bin fertig mit dem Essen, jetzt gehen wir Hände waschen)

Feuerwehr/Tatütata

Erschrocken (ich hab mich erschrocken, weil die Waschmaschine mit dem Schleudern beginnt)

Neuer Kursstart „Zuschauen und Staunen“ 12. Februar 2022

für alle Kleinkinder, die zum Kursstart 12 bis 18 Monate alt sind.

Samstags 09.30 Uhr, 5 Treffen a 45 min Spielzeit plus kleine Auswertung des Gesehenen 60,00 €, Verlängerung zusätzlich buchbar

Eine Stunde ungestörte Spielzeit für Kleinkinder ab 12 Monaten. Was lernen die Eltern? Nichtstun, Zusehen, Beobachten und Staunen. Die Kinder erfahren ungestörte Aufmerksamkeit, Ruhe und Gelassenheit und werden beschenkt mit dem Vertrauen der Eltern in die Fähigkeiten und Kompetenzen ihres Kindes.